Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung und über 1.000 realisierten Projekten begleiten wir Sie durch jeden Schritt Ihrer IAM-Implementierung. Unsere bewährten Methoden – klassisch oder agil – sorgen für qualitativ hochwertige, nachhaltige Ergebnisse.
IAM-Projekte präzise umsetzen – von der Strategie bis zum Go-Live
1000+
25+
60+
Empfohlener Einstieg
Starten Sie mit einem fundierten Assessment
Eine solide Implementierung beginnt mit einem klaren Bild der Ausgangslage. Unsere Assessments liefern die Grundlage für technische Entscheidungen, Migrationsplanung und Lösungsdesign.
Projektvorgehen
Klassisch | Wasserfall
Strukturiert zum Ziel
Das klassische Vorgehensmodell eignet sich für klar definierte Anforderungen und regulierte Umgebungen. Phasen, Meilensteine und Deliverables sind klar fixiert – die Steuerung erfolgt über ein diszipliniertes Projektmanagement mit verbindlichen Review-Gates.
- Initialisierung
- Architektur & Design
- Grobkonzept
- Detailkonzept
- Realisierung
- Test & Abnahme
- Einführung
- Transition
Agil | Iterativ
Adaptiv und iterativ
Für komplexe oder sich verändernde Anforderungen setzen wir auf agile Methoden. Kurze Sprints liefern früh nutzbare Ergebnisse und erlauben laufende Anpassungen. Beachte: auch in agilen Projekten ist nicht immer alles klar – die Phasen überlappen und entwickeln sich dynamisch.
- Sprint-basierte Umsetzung
- Kontinuierliches Stakeholder-Feedback
- Inkrementelle Lieferung
- Retrospektiven & Anpassung
- Product Backlog & Priorisierung
- Definition of Done & Abnahme je Sprint
Projektphasen im Detail
Die Initialisierungsphase bildet das Fundament jedes erfolgreichen IAM-Projekts. Projektziele, Scope, Budget und Zeitplan werden verbindlich festgelegt. Alle relevanten Stakeholder werden frühzeitig eingebunden, Rollen und Verantwortlichkeiten klar definiert.
Ein guter Projektstart verhindert teure Korrekturen in späteren Phasen und schafft die nötige Transparenz für alle Beteiligten.
Schlüsselaktivitäten
- Kick-off: Konstituierendes Projektmeeting mit allen Stakeholdern, Vorstellung Team und Vorgehen
- Zieldefinition: Verbindliche Festlegung von Projektzielen, Scope und Erfolgskriterien
- Stakeholder-Analyse: Identifikation aller Beteiligten, Erwartungsmanagement und Kommunikationsplan
- Projektorganisation: RASCI-Matrix, Eskalationswege, Entscheidungsstrukturen
- Planung: Projektplan, Meilensteine, Ressourcen und Budget-Baseline
- Risikomanagement: Erste Risikoanalyse, Massnahmen und Frühwarnindikatoren
In dieser Phase wird die technische und funktionale Architektur der IAM-Lösung erarbeitet. Wir definieren die Systemstruktur, wählen geeignete Technologien und legen die Sicherheitsarchitektur fest.
Der Architektur- und Design-Entscheid ist richtungsweisend für das gesamte Projekt: Skalierbarkeit, Sicherheit, Integrationsfähigkeit und Betriebstauglichkeit werden hier grundlegend bestimmt.
Schlüsselaktivitäten
- Ist-Analyse: Aufnahme bestehender Systeme, Prozesse, Schnittstellen und Schwachstellen
- Technologieentscheid: Auswahl von Identity Provider, Access Control, Directory Services und Deployment-Modell
- Architekturdesign: Komponentendiagramme, Datenflüsse, Authentifizierungsarchitektur
- Security Framework: Verschlüsselung, MFA, Privileged Access Controls, Zero-Trust-Prinzipien
- Integrationsarchitektur: Schnittstellen zu HR, ERP, Cloud-Diensten und Identity Providern
- Skalierbarkeit & Verfügbarkeit: Hochverfügbarkeitskonzept, Load Balancing, Cloud-Optionen
Das Grobkonzept beschreibt die Lösung auf einer übergeordneten Ebene: Gesamtarchitektur, wesentliche Integrationspunkte und die übergreifenden Sicherheitsanforderungen werden dokumentiert und mit den Stakeholdern abgestimmt.
Es dient als Kommunikationsinstrument zwischen Fachbereich, IT und Projektleitung und bildet die Basis für die nachfolgende Detailkonzeption.
Schlüsselaktivitäten
- Gesamtarchitektur: Überblick aller Systemkomponenten und deren Zusammenspiel auf konzeptioneller Ebene
- Integrationspunkte: Identifikation und Priorisierung der Schnittstellen zu Quell- und Zielsystemen
- Sicherheitsanforderungen: Ableitung aus regulatorischen Vorgaben (DSG, DSGVO, NIS2) und internen Richtlinien
- Prozessübersicht: Joiner/Mover/Leaver-Prozesse, Zugriffsantragsworkflows, Rezertifizierungen
- Stakeholder-Review: Abstimmung und formale Freigabe des Grobkonzepts
Das Detailkonzept überführt die Grobarchitektur in eine vollständige, implementierungsreife Spezifikation. Rollenmodelle, Berechtigungsstrukturen, Workflows und alle technischen Parameter werden auf Detailebene ausgearbeitet.
Dieses Dokument ist die verbindliche Grundlage für die Realisierung und dient gleichzeitig als Referenz für Abnahmen und spätere Betriebsdokumentation.
Schlüsselaktivitäten
- Rollenmodell: Definition aller Rollen, Berechtigungen, Ausnahmen und Segregation-of-Duties-Regeln
- Prozessspezifikation: Detaillierte Beschreibung aller IAM-Prozesse inkl. Ausnahme- und Eskalationsszenarien
- Schnittstellenspezifikation: Technische Beschreibung aller Integrationspunkte, Datenformate und Protokolle
- Datenmodell: Identitätsdaten, Attribute, Mappings und Transformationsregeln
- UI-Spezifikation: Screens, Workflows und Benutzerführung für Self-Service-Portale und Admin-Oberflächen
- Abnahmekriterien: Messbare Kriterien für die spätere Abnahme der Realisierung
Die Realisierungsphase umfasst Entwicklung, Konfiguration und Integration des IAM-Systems gemäss Detailkonzept. Unser Team setzt alle spezifizierten Anforderungen um – von der Workflow-Konfiguration bis zur Anbindung von Quell- und Zielsystemen.
Ziel ist ein vollständig konfiguriertes, integriertes und intern getestetes System, das zur formalen Abnahme bereit ist.
Schlüsselaktivitäten
- Systemkonfiguration: Einrichtung von Rollen, Berechtigungen, Workflows und Authentifizierungsmechanismen
- Entwicklung: Individuelle Anpassungen, Connectoren und Schnittstellen-Implementierungen
- Systemintegration: Anbindung an HR, ERP, AD/LDAP, Cloud-Dienste und weitere Zielsysteme
- Federation & SSO: Einrichtung von SAML, OAuth 2.0, OpenID Connect für plattformübergreifenden Zugriff
- Entwicklertests: Unit Tests, Integrationstests und technische Qualitätssicherung
- Monitoring-Setup: Einrichtung von Logging, Alerting und Performance-Überwachung
Die Testphase validiert die Umsetzung anhand der im Detailkonzept definierten Abnahmekriterien. Neben funktionalen Tests werden Sicherheits-, Performance- und Benutzerakzeptanztests durchgeführt.
Im Pilotbetrieb wird die Lösung mit einer kontrollierten Benutzergruppe in der Produktionsumgebung erprobt, bevor der vollständige Rollout erfolgt.
Schlüsselaktivitäten
- Funktionstest: Systematische Prüfung aller Use Cases anhand der Testfälle aus dem Detailkonzept
- Security Testing: Penetration Testing, Berechtigungsanalyse und Schwachstellenprüfung
- Performance Testing: Lasttests, Stresstest und Verfügbarkeitsprüfung
- User Acceptance Testing (UAT): Abnahme durch Fachbereich und Key User anhand realer Szenarien
- Pilotbetrieb: Kontrollierter Betrieb mit ausgewählter Benutzergruppe, Feedback-Auswertung
- Formale Abnahme: Dokumentierte Freigabe durch Auftraggeber als Basis für den Rollout
Die Einführungsphase bringt die IAM-Lösung in den produktiven Betrieb. Ein durchdachter Rollout-Plan, begleitende Schulungen und gezieltes Change Management sichern die Akzeptanz und einen reibungslosen Go-Live.
IPG begleitet den Rollout aktiv – von der Kommunikationsstrategie über die Schulung von Endanwendern bis zur Begleitung der ersten produktiven Tage.
Schlüsselaktivitäten
- Rollout-Planung: Stufenweiser Ausroll nach Benutzergruppen, Regionen oder Systemen
- Schulungen: Anwender-, Administrator- und Key-User-Schulungen auf die neue Lösung
- Change Management: Kommunikationsstrategie, Stakeholder-Updates, Widerstandsmanagement
- Go-Live-Begleitung: Intensivunterstützung in den ersten produktiven Tagen
- Helpdesk-Enablement: Briefing des Support-Teams, FAQs und Betriebshandbuch
- Hypercare: Erhöhte Betreuungsintensität in der Anlaufphase nach Go-Live
Die Transition bezeichnet den strukturierten Übergang vom Projekt in den stabilen Betrieb. Wissen, Prozesse und Verantwortlichkeiten werden lückenlos übergeben – ob in den Betrieb des Kunden oder in den IPG-Betrieb.
Die Übergabe erfolgt mit einem verbindlichen Transition Protokoll. Begleitend wird eine Early-Life-Support Phase definiert, die erhöhte Betreuung in der initialen Betriebsphase sicherstellt.
Schlüsselaktivitäten
- Betriebsdokumentation: Vollständige technische und prozessuale Dokumentation der Lösung
- Wissenstransfer: Übergabegespräche, Schulung des Betriebsteams, Wissensdatenbank
- Onboarding-Checkliste: Strukturierte Abarbeitung aller Betriebsübernahme-Punkte
- Monitoring-Einrichtung: Konfiguration von Monitoring, Alerting und Dashboards für den Regelbetrieb
- Early-Life-Support: Definierte Unterstützungsphase mit verkürzten Reaktionszeiten nach Go-Live
- Transition Protokoll: Formale Dokumentation der Übergabe mit Unterschrift beider Parteien
Integrations-Kompetenzen
Provisioning & De-Provisioning
Single Sign-On (SSO)
Multi-Factor Authentication
Identity Federation
ERP & HR-Integration
Monitoring & Compliance Logging
Anschließende Betriebsleistungen
Transition
Strukturierter Übergang vom Projekt in den stabilen Betrieb – mit Onboarding-Checkliste, Early-Life-Support und Transition Protokoll.
Operational Support
Laufender Betrieb Ihrer IAM-Applikation durch das IPG Operation Center – mit definierten SLAs, Service Manager und proaktivem Monitoring.
Managed Services
Vollständige Auslagerung des IAM-Betriebs – monatlich, messbar, massgeschneidert. Inklusive SLA Premium, Disaster Recovery und dediziertem Service Manager.
Bereit für Ihr nächstes IAM-Projekt?
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