Wer ist Keeper Security?
Keeper Security ist ein globaler Anbieter für Passwortmanagement, Privileged Access Management und sicheren Zugriff auf sensible Ressourcen. Das Unternehmen wurde 2011 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Chicago, Illinois. Darüber hinaus verfügt Keeper über internationale Standorte, unter anderem in Kalifornien, Irland und auf den Philippinen.
Die Plattform von Keeper basiert auf einer Zero-Trust- und Zero-Knowledge-Architektur. Das bedeutet: Zugriffe werden konsequent überprüft, während sensible Daten so verschlüsselt werden, dass Keeper selbst keinen Zugriff auf Klartextdaten erhält. Keeper beschreibt die eigene Plattform als Lösung, die jede Nutzerin und jeden Nutzer auf jedem Gerät schützen soll und sich gleichzeitig einfach in bestehende IT- und Security-Landschaften integrieren lässt.
Welche Sicherheitslösungen umfasst das Keeper Portfolio?
Das Keeper Portfolio umfasst Lösungen für Enterprise Password Management, digitale Tresore, sichere Freigaben, Secrets Management, Dark-Web-Monitoring und Privileged Access Management (PAM). Unternehmen können die einzelnen Funktionen modular einsetzen und schrittweise erweitern.
Im Zentrum steht der verschlüsselte Keeper Vault, in dem Passwörter, Passkeys, 2FA-Codes, Dateien, Zugangsdaten und weitere sensible Informationen sicher gespeichert werden. Ergänzt wird dies durch zentrale Administration, Richtlinien, Reporting, SSO-Integration, SCIM-Provisionierung, SIEM-Anbindung und Funktionen für privilegierte Zugriffe.
- Keeper Password Manager – sicherer Tresor für Zugangsdaten und sensible Informationen
Der Keeper Password Manager ermöglicht die sichere Verwaltung von Passwörtern, Passkeys, 2FA-Codes, Dateien und sensiblen Informationen in einem verschlüsselten digitalen Tresor. Anwender können Zugangsdaten sicher speichern, auf verschiedenen Geräten nutzen und kontrolliert mit anderen Personen oder Teams teilen.
Für Unternehmen ist dies besonders relevant, weil Passwortsicherheit nicht nur eine technische, sondern auch eine organisatorische Herausforderung ist. Keeper hilft dabei, schwache oder wiederverwendete Passwörter zu reduzieren, sichere Freigaben zu ermöglichen und Sicherheitsrichtlinien zentral durchzusetzen.
- Enterprise Password Management – zentrale Verwaltung für Unternehmen
Keeper Enterprise Password Management erweitert den Passwortmanager um zentrale Verwaltungs-, Governance- und Integrationsfunktionen. Unternehmen können Benutzer, Rollen, Richtlinien, Teams, Freigaben und Sicherheitsanforderungen über eine Admin-Konsole steuern.
Die Plattform unterstützt Integrationen mit SSO, SCIM, SIEM und bestehenden Identity-Providern. Dadurch lässt sich Keeper in bestehende IAM-, ITSM- und Security-Prozesse einbinden. Für IT- und Security-Teams entsteht eine zentrale Sicht auf Passwortsicherheit, Nutzung, Richtlinienverstösse und potenzielle Risiken.
- KeeperPAM – Privileged Access Management für moderne Infrastrukturen
KeeperPAM ist die Privileged-Access-Management-Lösung von Keeper. Sie kombiniert Enterprise Password Management, Secrets Management, Connection Management, Zero-Trust Network Access und Remote Browser Isolation in einer cloudnativen Plattform. Keeper positioniert KeeperPAM als moderne PAM-Lösung, die kritische Ressourcen wie Server, Webanwendungen, Datenbanken und Workloads absichern soll.
Im Unterschied zu klassischen PAM-Ansätzen ist KeeperPAM stark auf schnelle Einführung, einfache Bedienung und cloudnative Nutzung ausgerichtet. Privilegierte Zugriffe können kontrolliert, protokolliert und zeitlich begrenzt bereitgestellt werden. Dadurch lassen sich Risiken durch permanente privilegierte Konten, geteilte Zugangsdaten oder unkontrollierte Administratorzugriffe reduzieren.
- Secrets Management – Schutz technischer Geheimnisse
Neben menschlichen Zugangsdaten unterstützt Keeper auch die Verwaltung technischer Secrets. Dazu gehören beispielsweise API-Schlüssel, Zertifikate, Datenbankzugänge, Tokens oder Zugangsdaten für Automatisierungs- und DevOps-Prozesse.
Secrets Management ist besonders wichtig in modernen Cloud-, DevOps- und Automatisierungsumgebungen. Keeper hilft dabei, technische Geheimnisse nicht mehr in Skripten, Konfigurationsdateien oder ungeschützten Ablagen zu speichern, sondern zentral, verschlüsselt und kontrolliert bereitzustellen.
- BreachWatch – Dark-Web-Monitoring für kompromittierte Zugangsdaten
BreachWatch ist die Dark-Web-Monitoring-Funktion von Keeper. Sie überprüft gespeicherte Zugangsdaten kontinuierlich gegen bekannte Datenlecks und kompromittierte Passwörter. Werden gefährdete Zugangsdaten erkannt, können Benutzer und Administratoren informiert werden, damit betroffene Passwörter schnell geändert werden.
Für Unternehmen ist BreachWatch besonders wertvoll, weil kompromittierte Zugangsdaten häufig für Credential Stuffing, Account Takeover oder initiale Angriffe genutzt werden. Die Funktion unterstützt dabei, solche Risiken frühzeitig zu erkennen und schneller zu reagieren.
- Remote Browser Isolation und sicherer Zugriff auf Webanwendungen
KeeperPAM unterstützt auch Remote Browser Isolation. Dabei können geschützte Webanwendungen über eine isolierte Browser-Sitzung genutzt werden, ohne dass ein direkter Zugriff vom Endgerät auf die Zielanwendung erforderlich ist. Keeper beschreibt diese Funktion als VPN-losen Zugriff auf geschützte webbasierte Anwendungen direkt aus dem Keeper Vault heraus.
Dies ist besonders relevant für Unternehmen, die interne Anwendungen, Admin-Oberflächen oder Cloud-Webanwendungen absichern möchten. Zugriffe können kontrolliert, aufgezeichnet und ohne dauerhaft offene Netzwerkpfade bereitgestellt werden.
Wann und in welchen Szenarien ist der Einsatz von Keeper sinnvoll?
Keeper eignet sich besonders für Unternehmen, die Passwortsicherheit, privilegierte Zugriffe und Secrets Management pragmatisch verbessern möchten. Die Plattform kommt häufig dort zum Einsatz, wo Zugangsdaten über viele Teams, Anwendungen, Geräte und Cloud-Dienste verteilt sind und wo Sicherheits- oder Compliance-Teams mehr Kontrolle über Passwörter, Secrets und privilegierte Sessions benötigen.
Typische Szenarien sind die Einführung eines Enterprise Password Managers, die Ablösung unsicherer Passwortablagen, die zentrale Verwaltung von Team- und Admin-Zugangsdaten, Dark-Web-Monitoring, Secrets Management für technische Konten sowie der Einstieg in Privileged Access Management.
Keeper ist auch dann sinnvoll, wenn Unternehmen eine leicht einführbare Lösung suchen, die Benutzerfreundlichkeit und Sicherheitskontrolle verbindet. Gerade für Organisationen, die schnell Transparenz über Passwort- und Zugriffsrisiken schaffen möchten, bietet Keeper einen pragmatischen Einstieg mit späterer Erweiterbarkeit in Richtung PAM und Secrets Management.
Warum ist Keeper für Compliance und Regulierung relevant?
Passwörter, privilegierte Konten und technische Secrets sind zentrale Risikofaktoren in der Unternehmenssicherheit. Unternehmen müssen sicherstellen, dass Zugangsdaten geschützt, Richtlinien eingehalten, privilegierte Zugriffe kontrolliert und sicherheitsrelevante Aktivitäten nachvollziehbar dokumentiert werden.
Keeper unterstützt diese Anforderungen durch verschlüsselte Tresore, zentrale Richtlinien, sichere Freigaben, Audit-Reporting, SSO- und SIEM-Integration, Dark-Web-Monitoring und PAM-Funktionen. Dadurch können Unternehmen Passwort- und Zugriffsrisiken besser kontrollieren und Anforderungen aus internen Sicherheitsrichtlinien, Datenschutz, ISO 27001, NIS2 oder branchenspezifischen Vorgaben unterstützen.
Besonders hervorzuheben ist, dass Keeper eine FedRAMP-autorisierte beziehungsweise FedRAMP-zertifizierte Lösung für Regierungs- und Hochsicherheitsumgebungen anbietet. Keeper beschreibt KeeperPAM beziehungsweise die Keeper Security Government Cloud als FedRAMP-zertifizierte Lösung mit Zero-Trust-Sicherheit, Echtzeit-Transparenz und Kontrolle.
Worin unterscheidet sich Keeper von anderen Anbietern?
Keeper unterscheidet sich durch die Kombination aus Passwortmanagement, Secrets Management und Privileged Access Management auf einer einheitlichen Zero-Knowledge- und Zero-Trust-Plattform. Während viele Lösungen entweder auf klassische Passwortverwaltung oder auf komplexe Enterprise-PAM-Szenarien spezialisiert sind, verbindet Keeper beide Welten in einem modularen Ansatz.
Ein zentraler Unterschied liegt in der Benutzerfreundlichkeit. Keeper adressiert nicht nur Administratoren und Security-Teams, sondern auch Endanwender. Die Plattform soll sichere Passwörter, Passkeys, 2FA-Codes, Dateien und Freigaben einfach nutzbar machen. Dadurch kann Passwortsicherheit im Unternehmen breiter verankert werden, ohne die Produktivität unnötig zu beeinträchtigen.
Gleichzeitig erweitert Keeper diesen Ansatz mit KeeperPAM in Richtung privilegierter Zugriffe, Connection Management, Secrets Management, Zero-Trust Network Access und Remote Browser Isolation. Dadurch kann die Plattform von einem Enterprise Password Manager zu einer umfassenderen Zugriffssicherheitslösung ausgebaut werden.
Ein weiterer Differenzierungsfaktor ist die Zero-Knowledge-Architektur. Sensible Informationen werden clientseitig verschlüsselt, sodass sie nicht im Klartext auf Keeper-Servern verfügbar sind. Für Unternehmen mit hohen Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen ist dies ein wichtiger Vertrauensfaktor.
Keeper eignet sich besonders für Organisationen, die eine schnell implementierbare Sicherheitsplattform suchen, mit der sich Passwortsicherheit, Dark-Web-Monitoring, sichere Freigaben und privilegierte Zugriffe schrittweise professionalisieren lassen.
Wie ist das Lizenzmodell von Keeper aufgebaut?
Keeper bietet flexible Lizenzmodelle, die sich nach Benutzerzahl, Funktionsumfang und Einsatzszenario richten. Unternehmen können mit Business- oder Enterprise-Plänen starten und diese um zusätzliche Funktionen wie BreachWatch, Secure File Storage, Secrets Management oder KeeperPAM erweitern.
Für Enterprise-Umgebungen sind insbesondere Funktionen wie SSO, SCIM-Provisionierung, Rollen- und Richtlinienverwaltung, SIEM-Integration, Reporting und Audit-Funktionen relevant. Je nach Sicherheitsstrategie können zusätzliche Module für privilegierte Zugriffe, technische Secrets oder Dark-Web-Monitoring ergänzt werden.
IPG unterstützt Unternehmen dabei, den passenden Lizenzumfang zu definieren und Keeper so auszulegen, dass Benutzerfreundlichkeit, Compliance-Anforderungen und Sicherheitsziele zusammenpassen.
Welche Betriebsmodelle unterstützt Keeper?
Keeper ist eine cloudbasierte Sicherheitsplattform und wird als Software-as-a-Service genutzt. Dadurch können Unternehmen die Lösung schnell bereitstellen und über verschiedene Geräte, Standorte und Benutzergruppen hinweg einsetzen.
Die Plattform lässt sich in bestehende Identity-, Security- und IT-Landschaften integrieren. Dazu gehören SSO- und SCIM-Anbindungen, SIEM-Integration, Richtlinienverwaltung und rollenbasierte Administration. Keeper SSO Connect kann laut Hersteller sowohl als Cloud-Service als auch in einer kundeneigenen Hosting-Umgebung betrieben werden, ohne dass die Zero-Knowledge-Architektur beeinträchtigt wird.
Für Unternehmen mit hohen Sicherheitsanforderungen sind insbesondere Admin-Richtlinien, Rollenmodelle, Audit-Reporting, SSO-Anbindung und kontrollierte Freigaben entscheidend.
IPG ist seit 2023 Partner von Keeper Security
IPG ist seit 2023 offizieller Partner von Keeper Security und gehört damit zu den frühen zertifizierten Partnern in Europa. Als spezialisierter Identity-Experte verbindet IPG strategische Beratung, technisches Know-how und Plattformintegration, um Keeper-Lösungen nahtlos in bestehende Sicherheits- und Governance-Architekturen einzubinden.
Im Fokus stehen Enterprise Password Management, KeeperPAM, BreachWatch, SSO- und SCIM-Integration, Rollen- und Richtlinienkonzepte sowie die Einbindung in bestehende IAM-, ITSM- und Security-Prozesse. Die enge Partnerschaft mit Keeper ermöglicht es IPG, aktuelle Produktentwicklungen frühzeitig aufzunehmen und Kunden praxisnah zu beraten.
Als erfahrener IAM-Partner verbindet IPG Keeper-Expertise mit umfassender IAM-Beratung und unterstützt Unternehmen von der Evaluation über die technische Implementierung bis zum Rollout und Betrieb.
Erfolgreiche Kundenprojekte
Seit Beginn der Partnerschaft hat IPG Keeper Security in mehreren Dutzend Kundenumgebungen etabliert – von mittelständischen Unternehmen bis hin zu international tätigen Organisationen. Die Nachfrage zeigt, dass eine sichere, einfach integrierbare und benutzerfreundliche Passwortmanagement-Lösung für viele Unternehmen ein zentraler Baustein der Sicherheitsstrategie geworden ist.
In Projekten stehen häufig die Einführung eines Enterprise Password Managers, die zentrale Verwaltung von Team-Zugangsdaten, SSO-Integration, BreachWatch, sichere Freigaben, rollenbasierte Richtlinien und die Erweiterung in Richtung KeeperPAM im Vordergrund.
Kunden profitieren von höherer Passwortsicherheit, weniger Helpdesk-Aufwand, besserer Compliance-Unterstützung und einer stärkeren Grundlage für Zero-Trust-Strategien.
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