Wer ist Imprivata?
Imprivata ist ein US-amerikanischer Anbieter für digitale Identitäts- und Zugriffsmanagementlösungen mit starkem Fokus auf das Gesundheitswesen und weitere kritische Arbeitsumgebungen. Das Unternehmen entwickelt Lösungen, die sicheren Zugriff auf Anwendungen, Geräte und klinische Systeme ermöglichen, ohne die Arbeitsabläufe von Ärztinnen, Pflegekräften, Administratoren oder Support-Teams unnötig zu verlangsamen.
Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Sicherheit, Effizienz und Benutzerfreundlichkeit. Gerade im Gesundheitswesen müssen Mitarbeitende häufig unter hohem Zeitdruck auf verschiedene Anwendungen, Patientendaten, mobile Geräte, Shared Workstations oder medizinische Systeme zugreifen. Imprivata adressiert genau diese Herausforderung mit Lösungen für Single Sign-On, Multi-Faktor-Authentifizierung, passwortlosen Zugriff, Shared-Device-Workflows, Mobile Access und privilegierte Zugriffe.
Welche Access Management Lösungen umfasst das Imprivata Portfolio?
Das Imprivata Portfolio umfasst Lösungen für Enterprise Access Management, Mobile Access, Mobile Device Access, Mobile Access Management, privilegierte Zugriffe, Authentifizierung und Compliance-nahe Zugriffskontrolle. Die Lösungen sind besonders auf Arbeitsumgebungen zugeschnitten, in denen schnelle Benutzerwechsel, geteilte Geräte, hohe Sicherheitsanforderungen und komplexe Applikationslandschaften zusammenkommen.
- Imprivata Enterprise Access Management – schneller und sicherer Zugriff auf Anwendungen
Imprivata Enterprise Access Management, früher bekannt als Imprivata OneSign, unterstützt Organisationen bei sicherem Single Sign-On, Multi-Faktor-Authentifizierung und passwortlosem Zugriff. Mitarbeitende können schneller auf die benötigten Anwendungen zugreifen, während Sicherheitsrichtlinien zentral durchgesetzt werden.
Gerade im klinischen Alltag reduziert Enterprise Access Management die Anzahl manueller Logins und minimiert Passwortfriktion. Anwender können sich beispielsweise per Badge, Smartcard, biometrischem Verfahren oder anderen Authentifizierungsmethoden anmelden und erhalten Zugriff auf freigegebene Anwendungen, Desktops und Systeme.
Für IT- und Security-Teams entsteht dadurch eine bessere Kontrolle über Authentifizierungsrichtlinien, Sitzungen und Zugriffsmuster. Gleichzeitig verbessert sich die User Experience für Mitarbeitende, weil kritische Anwendungen schneller und einfacher erreichbar werden.
Ein zentraler Mehrwert von Imprivata liegt in der Vereinfachung von Anmeldeprozessen. In vielen Healthcare-Umgebungen nutzen Mitarbeitende zahlreiche Anwendungen pro Schicht und wechseln häufig zwischen Geräten, Arbeitsplätzen und Kontexten. Klassische Passwortlogins kosten Zeit, erhöhen die Fehleranfälligkeit und fördern unsichere Workarounds.
Mit Single Sign-On und passwortlosen Zugriffsmöglichkeiten unterstützt Imprivata schnellere, sichere und konsistente Anmeldeprozesse. Dadurch können klinische Teams sich stärker auf Versorgung und Arbeitsabläufe konzentrieren, während IT und Security weiterhin Authentifizierung, Richtlinien und Zugriffskontrolle zentral steuern.
- Multi-Faktor-Authentifizierung für sensible Zugriffsszenarien
Imprivata unterstützt Multi-Faktor-Authentifizierung für Szenarien, in denen zusätzliche Sicherheit erforderlich ist. Dazu gehören Zugriffe auf sensible Patientendaten, Remote-Zugriffe, kritische Anwendungen, privilegierte Aktionen oder besonders schützenswerte Workflows.
Die Stärke liegt darin, MFA nicht isoliert, sondern workfloworientiert umzusetzen. Statt Sicherheitsmechanismen pauschal und störend einzusetzen, können Authentifizierungsanforderungen an Kontext, Anwendung, Risiko und Benutzergruppe angepasst werden. Dadurch wird Sicherheit erhöht, ohne die Produktivität unnötig zu beeinträchtigen.
- Mobile Access und Shared-Device-Management
Mobile Geräte sind im Gesundheitswesen und in kritischen Betriebsumgebungen häufig gemeinsam genutzte Arbeitsmittel. Pflegekräfte, Ärztinnen, technische Teams oder mobile Mitarbeitende greifen auf Smartphones, Tablets oder Spezialgeräte zu, die schichtweise oder funktionsbezogen genutzt werden
Imprivata bietet Lösungen für sicheren Zugriff auf gemeinsam genutzte mobile Geräte und Anwendungen. Dazu gehören Mobile Access, Mobile Device Access und Mobile Access Management. Ziel ist es, Anmeldungen zu vereinfachen, Geräte personalisiert nutzbar zu machen und gleichzeitig Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und Kontrolle zu gewährleisten.
Gerade bei Shared-Device-Strategien ist entscheidend, dass Geräte schnell verfügbar sind, eindeutig einem Benutzerkontext zugeordnet werden können und beim Wechsel zwischen Mitarbeitenden keine Sicherheitslücken entstehen. Imprivata unterstützt diesen Prozess durch einfache Authentifizierung, kontrollierte Sessions und mobile-first Access-Management-Funktionen.
Imprivata adressiert auch privilegierte Zugriffe und den sicheren Zugang für externe Dienstleister oder technische Supportpartner. In kritischen Umgebungen müssen Wartungszugriffe, Administratoraktionen und externe Verbindungen besonders sorgfältig kontrolliert werden.
Durch kontrollierte Zugriffspfade, Authentifizierung, Protokollierung und Richtlinien können Unternehmen sicherstellen, dass privilegierte und externe Zugriffe nur im erforderlichen Umfang erfolgen. Dadurch werden Risiken durch dauerhaft aktive Konten, geteilte Zugangsdaten oder unkontrollierte Drittanbieterzugriffe reduziert.
- Access Compliance und Risikotransparenz
Imprivata unterstützt Organisationen auch dabei, Zugriffsmuster besser zu verstehen und Compliance-Anforderungen im Zusammenhang mit sensiblen Daten zu erfüllen. Besonders im Gesundheitswesen geht es dabei um den Schutz von Patientendaten, die Nachvollziehbarkeit von Zugriffen und die Erkennung ungewöhnlicher Nutzungsmuster.
Durch Access-Analytics- und Compliance-nahe Funktionen können Organisationen auffällige Zugriffe besser erkennen, Untersuchungen unterstützen und Sicherheits- sowie Datenschutzanforderungen konsistenter umsetzen.
Wann und in welchen Szenarien ist der Einsatz von Imprivata sinnvoll?
Imprivata eignet sich besonders für Organisationen, in denen sichere Zugriffe und reibungslose Workflows gleichzeitig erforderlich sind. Klassische IAM-Lösungen fokussieren häufig auf zentrale Benutzerverwaltung, Governance oder Provisionierung. Imprivata setzt stärker am konkreten Zugriffsmoment an: Wer meldet sich wo an, wie schnell ist der Zugriff möglich, wie wird die Identität verifiziert und wie bleibt der Prozess für Anwender praktikabel?
Typische Einsatzszenarien sind Krankenhäuser mit geteilten Arbeitsplätzen, Pflegeeinrichtungen mit mobilen Geräten, klinische Anwendungen mit hohen Authentifizierungsanforderungen, Remote-Zugriffe auf sensible Systeme, gemeinsame Kiosk- und Workstation-Szenarien sowie kritische Betriebsumgebungen mit hohen Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit.
Imprivata ist besonders sinnvoll, wenn viele Mitarbeitende häufig zwischen Anwendungen, Geräten und Arbeitsplätzen wechseln. Die Lösung hilft dabei, Anmeldezeiten zu reduzieren, Passwortprobleme zu minimieren, Sicherheitsrichtlinien einheitlich umzusetzen und Zugriffe nachvollziehbar zu gestalten.
Warum ist Imprivata für Compliance und Regulierung relevant?
Im Gesundheitswesen und in kritischen Infrastrukturen ist der Schutz sensibler Daten zentral. Organisationen müssen sicherstellen, dass nur berechtigte Personen Zugriff auf Patientendaten, klinische Systeme, medizinische Anwendungen oder administrative Funktionen erhalten. Gleichzeitig müssen Zugriffe nachvollziehbar dokumentiert und Sicherheitsrichtlinien konsistent umgesetzt werden.
Imprivata unterstützt diese Anforderungen durch starke Authentifizierung, Single Sign-On, Zugriffskontrolle, Session-Kontext, mobile Geräteverwaltung und Compliance-nahe Zugriffsauswertungen. Dadurch lassen sich Anforderungen an Datenschutz, Informationssicherheit und Auditierbarkeit besser abbilden.
Für Unternehmen und Einrichtungen im europäischen Raum sind insbesondere Anforderungen aus Datenschutz, NIS2, KRITIS, ISO 27001 und branchenspezifischen Vorgaben relevant. Imprivata kann dabei helfen, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit so zu verbinden, dass regulatorische Vorgaben nicht zu zusätzlicher Komplexität im Alltag führen.
Worin unterscheidet sich Imprivata von anderen Anbietern?
Imprivata hebt sich durch seinen ausgeprägten Branchenfokus auf das Gesundheitswesen und andere kritische Infrastrukturen ab. Besonders in Arbeitsumgebungen, in denen sichere und schnelle Prozesse sowie eine hohe Benutzerfreundlichkeit unverzichtbar sind, spielt das Unternehmen seine Stärken aus.
Ein zentraler Unterschied liegt zudem in der Nähe zu klinischen Workflows. Imprivata berücksichtigt, dass sich Mitarbeitende im Gesundheitswesen häufig an gemeinsam genutzten Geräten anmelden, schnell zwischen Patientenkontexten wechseln und unter Zeitdruck auf verschiedene Anwendungen zugreifen müssen. Die Lösung reduziert Reibung im Zugriff, ohne Sicherheitsanforderungen zu vernachlässigen.
Ein weiterer Differenzierungsfaktor ist die Kombination aus Single Sign-On, passwortlosem Zugriff, MFA, Shared-Device-Strategien und Mobile Access. Dadurch kann Imprivata nicht nur klassische Arbeitsplatzanmeldungen vereinfachen, sondern auch mobile und gemeinsam genutzte Geräte sicher in die Zugriffskontrolle einbinden.
Auch die Integration in bestehende klinische und IT-nahe Systemlandschaften ist ein wichtiger Vorteil. Imprivata ist darauf ausgelegt, Legacy-Anwendungen, moderne Systeme, mobile Geräte und spezialisierte Workflows miteinander zu verbinden. Dadurch eignet sich die Lösung besonders für Organisationen, die ihre Arbeitsprozesse modernisieren möchten, ohne bestehende Systeme vollständig zu ersetzen.
Imprivata ist damit besonders relevant für Unternehmen und Einrichtungen, die digitale Identität nicht nur aus Security-Sicht betrachten, sondern als direkten Bestandteil von Produktivität, Patientenversorgung und Betriebssicherheit verstehen.
Wie ist das Lizenzmodell von Imprivata aufgebaut?
Das Lizenzmodell von Imprivata hängt typischerweise von den eingesetzten Produkten, Benutzergruppen, Authentifizierungsszenarien und Betriebsmodellen ab. Je nach Lösung können Module für Enterprise Access Management, Mobile Access, Mobile Device Access, Mobile Access Management, privilegierte Zugriffe oder Compliance-nahe Funktionen relevant sein.
In der Praxis wird das Lizenzmodell meist an der konkreten Umgebung ausgerichtet: Anzahl der Benutzer, Anzahl und Art der Geräte, genutzte Anwendungen, Authentifizierungsmethoden, Integrationsumfang und gewünschte Funktionen. Gerade im Gesundheitswesen spielen auch Shared-Device-Szenarien und klinische Workflows eine wichtige Rolle bei der Auslegung.
IPG unterstützt Unternehmen dabei, den passenden Funktionsumfang zu definieren, Lizenzoptionen mit dem Hersteller abzustimmen und die Lösung so zu planen, dass Kosten, Nutzen und Betriebsszenario zusammenpassen.
Welche Betriebsmodelle unterstützt Imprivata?
Imprivata-Lösungen können je nach Produkt, Architektur und Zielumgebung in bestehende IT- und Healthcare-Landschaften integriert werden. Dabei steht die sichere Anbindung von Anwendungen, Endgeräten, Verzeichnisdiensten, klinischen Systemen und mobilen Geräten im Vordergrund.
Besonders relevant ist der Einsatz in hybriden Umgebungen. Viele Gesundheitsorganisationen betreiben eine Mischung aus klassischen Applikationen, virtuellen Desktops, lokalen Systemen, Cloud-Diensten, mobilen Geräten und spezialisierten klinischen Anwendungen. Imprivata unterstützt diese Vielfalt durch flexible Integrationsmöglichkeiten und workflow-orientiertes Access Management.
IPG ist Gold Partner von Imprivata
Als zertifizierter Premier Partner von Imprivata verfügt IPG über fundiertes Know-how und langjährige Projekterfahrung in der Implementierung von Imprivata OneSign und weiteren Lösungen der Imprivata-Plattform. Wir begleiten Krankenhäuser, Spitäler und KRITIS-Organisationen von der strategischen Planung über die technische Umsetzung bis hin zum Betrieb und Support – stets mit Fokus auf Sicherheit, Effizienz und Benutzerfreundlichkeit. Unsere enge Partnerschaft mit Imprivata garantiert Ihnen aktuelles Produktwissen, direkten Herstellersupport und maßgeschneiderte Lösungen, die im Praxisalltag überzeugen.
Erfolgreiche Kundenprojekte
IPG hat Imprivata-Lösungen in anspruchsvollen Umgebungen eingeführt, in denen schnelle und sichere Zugriffe geschäfts- oder versorgungskritisch sind. Besonders häufig stehen dabei Kliniken, Gesundheitsorganisationen und kritische Infrastrukturen im Fokus.
In Projekten geht es typischerweise um die Einführung von Single Sign-On, die Reduktion von Passwortaufwänden, die Absicherung sensibler Anwendungen, den Einsatz von Multi-Faktor-Authentifizierung, den Zugriff auf geteilte Arbeitsplätze oder mobile Geräte sowie die Verbesserung von Nachvollziehbarkeit und Benutzererlebnis.
Ein konkreter Praxisbezug ist die IPG-Referenz Imprivata & ORBIS, die zeigt, wie Imprivata im Zusammenspiel mit klinischen Anwendungsszenarien eingesetzt werden kann.
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