Alles mit einem Login auf beliebigen Rechner? Mit Single Sign-On gar kein (Sicherheits-) Problem

Moderne Single Sign-on Lösungen bieten dafür maximalen Bedienerkomfort bei gleichzeitiger Sicherheit: Jeder Mitarbeiter meldet sich einmal pro Tag mit einem Login in allen Applikationen an, kann „seine“ Arbeitssitzung auf jeden beliebigen Computer übertragen ohne diesen durch fast user switching dauerhaft zu blockieren:

Single Sign-On – Einmal täglich

Durch das Single Sign-On (SSO) meldet sich der Anwender an einer Arbeitsstation einmalig an.  Damit erhält auf sämtliche danach aufgerufenen Applikationen einfachen und schnellen Zugriff. Ergänzt werden kann das SSO mit Zwei-Faktor-Authentisierung wie z.B. mittels RFID-Karten, welche das Anmeldeprozedere nochmals deutlich einfacher machen.

Desktop Roaming

Desktop Roaming: Hier wird die traditionell auf dem lokalen PC ausgeführte Arbeitsumgebung auf eine virtualisierende Server-Umgebung verlagert; der lokale PC ist entsprechend nur noch Anzeigegerät für die persönliche Arbeitsumgebung, was einen raschen Zugriff von jedem Endgerät aus erlaubt. 

Fast User Switching: Ist speziell an «Kiosk-Arbeitsstationen» sinnvoll, damit diese geteilten Endgeräte jeweils mit dem persönlichen Login und nicht etwa mit – aus Compliance Sicht längst unzulässigen – Sammelaccounts verwendet werden können. Ebenso lässt sich damit vermeiden, dass eine Arbeitsstation permanent offengehalten werden muss, was prinzipiell jeder Person im Raum Einsicht in sensible Daten gäbe.

Derartige SSO-Technologien entsprechen dem aktuellen Stand der Technik und sind daher aus Sicht des Patientendaten Schutzgesetzes unverzichtbar. Für die Mitarbeitenden sind SSO-Lösungen in jedem Fall ein Gewinn: Sie können bislang vergeudete Arbeitszeit zurückgewinnen: Die eingesparten Login-Prozeduren ermöglichen mehr Zeit für Behandlung und Pflege. 

Es ist so einfach, dass Effizienz und Datenschutz Hand in Hand gehen:

  • Die Gesundheitsfachperson beweist einmalig pro Tag ihre Identität (sie authentisiert sich mit Login, Secure Card o.ä.)
  • Jede aufgerufene Applikation erkennt den Anwender anschließend und gewährt ihm die zugewiesenen Rechte
  • Aufgerufene Applikationen folgen dem Anwender auf andere Arbeitsstationen und stehen dort inklusive letztem Arbeitsstand wieder zur Verfügung
  • Eine belegte Arbeitsstation lässt sich durch einen Anwender kurzzeitig nutzen und steht anschließend wieder anderen Anwendern zur Verfügung

Peter Weierich ist seit vielen Jahren im Bereich Identity- und Accessmangement unterwegs: Ursprünglich im Vertrieb und Marketing eines Herstellers, hat er als Berater „die Seite gewechselt“ und berät Großunternehmen, Mittelständler und den öffentlichen Dienst in allen Aspekten des Identity- und Accessmanagement. Aufgrund seiner beruflichen Vergangenheit in der medizinischen Informatik ist „IAM in Krankenhäusern“ eines seiner Spezialgebiete. Seit 2018 verantwortet er als Managing Director das Deutschlandgeschäft der IPG, ist allerdings weiterhin als IAM Strategieberater bei Kunden unterwegs. 

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Autor

Peter Weierich
Managing Director GermanyIPG Information Process Group GmbH DeutschlandKontakt