GILAI

Der Verein GILAI mit Sitz in Vevey stellt den IV-Stellen von zwanzig Schweizer Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein einheitliche IT-Lösungen zur Verfügung. Das interne IT-Team, die zugehörigen IV-Stellen und die externen Service Provider verfügen über Konten mit privilegierten Zugriffsrechten (Privileged Accounts). Den Verantwortlichen ist bewusst: Privileged Accounts sind ein Sicherheitsrisiko und ein Einfallstor für Cyberangriffe. GILAI hat sich deshalb entschieden, alle privilegierten Zugänge mittels Privileged Access Management (PAM) zu verwalten und zu überwachen.  

Auftrag und Zielsetzung

Die Einführung von PAM soll eine maximale System- und Datensicherheit garantieren und zugleich eine einfachere Anbindung externer Stellen an die Infrastruktur ermöglichen. Zudem muss sich die Lösung zwingend in die bestehende IT-Umgebung integrieren lassen: Ein komplexes Vorhaben, das höchste Anforderungen stellt – an die Software, an das interne Projektteam und an die involvierten Partner. Die Verantwortlichen bei GILAI um Projektleiter David Almeida haben sich deshalb für die Zusammenarbeit mit IPG, einem ausgewiesenen PAM-Experten, entschieden.

Vorgehen und Methodik

Zu Beginn definierten GILAI und IPG gemeinsam die Anforderungen und Prozessabläufe. Auf dieser Grundlage prüfte IPG verschiedene PAM-Produkte und traf eine Vorauswahl. Anschliessend wurden die Lösungen präsentiert und besprochen. Die Wahl fiel auf BeyondTrust, ein führender PAM-Anbieter. Dank der hervorragenden Partnerschaft mit BeyondTrust, konnte das Team in kurzer Zeit eine umfassende Demo vorbereiten und vor Ort präsentieren. Mittels Proof of Concept wurde geprüft, ob das Produkt wie geplant in die bestehende IT-Umgebung passt und garantiert alle Anforderungen erfüllt. Diese Phase war entscheidend für den weiteren erfolgreichen Projektverlauf. Das Projektteam entschied sich für eine iterative Implementierung; es schaltete die Anwendung zunächst in einem kleinen Teil der Infrastruktur auf. Anschliessend kamen schrittweise weitere Bereiche dazu. Auf diese Weise gelang es, die Software schnell in Betrieb zu nehmen und sofort von ihr zu profitieren. Dank der engen Betreuung durch die IPG haben die Mitarbeitenden die neuen Prozesse rasch verstanden und verinnerlicht, was wichtig war für die allgemeine Akzeptanz des neuen Arbeitsinstruments.

IPG Expertenstimme

Privilegierte Nutzer verbinden sich nicht mehr über gemeinsam genutzte Konten und mit geteilten Passwörtern mit den Systemen. Der Zugang erfolgt nun über PAM – mit einem persönlichen Admin-Account, der eindeutig identifiziert und einfach verwaltet werden kann. Die verschlüsselte PAMDatenbank, gesicherte Kommunikationsprotokolle und Passwort-Rotationen ermöglichen diesen bedeutenden Paradigmenwechseln. GILAI hat nun die vollständige Kontrolle über alle privilegierten Konten und Zugriffe.

Joachim Bacoyannis Business Development ManagerIPG GROUP

Herausforderung

Da alle privilegierten Zugriffe künftig zwingend über PAM erfolgen, handelt es sich um einen hochsensiblen Teil der IT-Infrastruktur. Für die Mitarbeitenden wird es zum zentralen Arbeitsinstrument. Deshalb muss es möglichst effizient und transparent sein und gleichzeitig die gewünschte Sicherheit bieten. Dank akribischer Vorbereitung, sorgfältiger Evaluation und ausgiebigem Testing mittels Prototyp (Proof of Concept) wurde das Projekt erfolgreich umgesetzt und planmässig in Betrieb genommen. 

Ergebnis

  • Alle privilegierten Zugänge erfolgen ausschliesslich über PAM
  • Maximale Sicherheit für Systeme, Daten und Nutzer
  • Kontrolle über jedes Privileg in der gesamten IT-Umgebung
  • Kontrolle über Aktivitäten und Störungen
  • Transparenz über alle Nutzer, Sitzungen und Dienste
  • Schneller und sicherer Systemzugriff für berechtigte Accounts
  • Jeder privilegierte Account hat ausschliesslich die Rechte, die er braucht, nur dann, wenn sie benötigt werden
  • Laufende Erweiterung und Anpassungen innerhalb der IT-Infrastruktur möglich
  • Höchste Sicherheitsanforderungen werden erfüllt; beste Voraussetzungen für Zertifizierungen wie z. B. ISAE 3402, ISO 27001

Kundenstimme

IPG war genau der richtige Partner für dieses Projekt. Das Team hat hart gearbeitet, um die für uns beste PAM-Lösung zu finden. Sehr geschätzt haben wir auch die klare Kommunikation sowie die hohe Flexibilität und Erreichbarkeit. Lief es einmal nicht nach Plan, reagierten die Verantwortlichen sofort und fanden in kurzer Zeit eine Lösung. Gegenüber Drittanbietern hat IPG unsere Position stets mit Nachdruck vertreten und uns tatkräftig unterstützt. Wir sind sehr zufrieden und werden auch in Zukunft mit IPG zusammenarbeiten.

David Almeida Projektleiter ITGILAI - Informatik der IV-Stellen
 

GILAI ist der Verein für den Bereich Informatik der Invalidenversicherung (IV) der Schweizer Kantone Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Tessin, Waadt, Wallis, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden, Nidwalden, Obwalden, Schaffhausen, Schwyz, St. Gallen, Thurgau, Uri, Zug und Zürich sowie des Fürstentums Liechtenstein. Durch die Bereitstellung gemeinsamer IT-Systeme unterstützt GILAI die IV-Stellen bei ihren Aufgaben. Der Vereinssitz befindet sich in Vevey.

Joachim Bacoyannis ist ein erfahrener IT-Sicherheitsexperte mit 10 Jahren Erfahrung in IT-Infrastruktur und Sicherheit mit Spezialisierung auf IAM.

Joachim Bacoyannis begann seine Karriere in der chemischen Industrie, bevor er in die Gesundheitsbranche wechselte und 2017 als Service Manager und Eskalationsingenieur zu IPG kam. Seit 2019 ist Joachim für das Wachstum der IPG-Präsenz in der französischsprachigen Schweiz verantwortlich und fungiert als Business Development Manager und Berater.

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Autor

Joachim Bacoyannis
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