Identity & Access Management schafft Kontrolle über Identitäten und Zugriffe
Unternehmen müssen jederzeit nachvollziehen können, welche Personen und Systeme auf Anwendungen, Daten und Ressourcen zugreifen dürfen. Identity & Access Management (IAM) schafft dafür eine zentrale Grundlage, indem digitale Identitäten, Rollen und Zugriffsrechte über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg gesteuert werden. So lassen sich Berechtigungen bedarfsgerecht vergeben, bei Veränderungen anpassen und bei einem Austritt zuverlässig entziehen.
Ein wirksames IAM reduziert unberechtigte Zugriffe und unterstützt Unternehmen dabei, Sicherheits- und Compliance-Anforderungen nachvollziehbar umzusetzen. Gleichzeitig automatisiert es wiederkehrende Prozesse rund um Eintritt, Rollenwechsel und Austritt von Mitarbeitenden und entlastet dadurch IT und Fachbereiche. IAM verbindet damit sichere Zugriffskontrolle mit effizienten Identity-Prozessen und schafft Transparenz darüber, wer auf welche Ressourcen zugreifen kann.
Identity & Access Management (IAM) als strategischer Erfolgsfaktor
Moderne Unternehmen verwalten heute nicht mehr nur Mitarbeiterkonten. Auch Lieferanten, Kunden, Maschinenidentitäten und KI-Agenten benötigen kontrollierte Zugriffe. Identity & Access Management schafft hierfür einen einheitlichen Governance-Rahmen und verbindet Sicherheits-, Compliance- und Geschäftsanforderungen über die gesamte Organisation hinweg. Dadurch wird IAM von einer technischen Infrastrukturkomponente zu einem strategischen Enabler der digitalen Transformation.
Welche Identitätstypen sind relevant
Non-Human Identities (NHI): Neben menschlichen Benutzern müssen Unternehmen heute auch Anwendungen, Servicekonten, APIs und Workloads sicher verwalten. Mehr dazu lesen Sie in unserem Fachbericht über Non-Human Identities (NHI).
Was gehört zu einem modernen Identity & Access Management (IAM)
Ein modernes Identity & Access Management (IAM) verwaltet den gesamten Lebenszyklus digitaler Identitäten und stellt sicher, dass Benutzer jederzeit die passenden Zugriffsrechte erhalten. Dadurch erhöht IAM die Sicherheit, reduziert den Administrationsaufwand und unterstützt die Einhaltung von Compliance-Vorgaben. Gemäss Securitytoday basieren 75% aller Cyber Attacken im 2026 auf Identitätsdiebstahl.
Zu den wichtigsten Bausteinen gehören das Identity Lifecycle Management mit Joiner-Mover-Leaver-Prozessen, rollen- oder attributsbasiertes Berechtigungsmanagement (RBAC/ABAC), Single Sign-on (SSO), Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), automatisiertes Provisioning sowie Identity Governance mit regelmässigen Berechtigungsprüfungen. In hybriden IT-Landschaften schafft IAM so die Grundlage für eine sichere, effiziente und transparente Zugriffssteuerung.
Möchten Sie die Grundlagen, zentralen Begriffe und die Funktionsweise von IAM vertiefen? In unserem Fachartikel „Was ist Identity & Access Management?“ finden Sie eine ausführliche Einführung.
IAM zwischen Regulierung, Automatisierung und Betriebsfähigkeit
Regulatorische Anforderungen wie ISO 27001, NIS2, DORA oder FINMA verändern die Anforderungen an moderne IAM-Architekturen grundlegend. Unternehmen müssen heute nicht nur Zugriffe verwalten, sondern Berechtigungen nachvollziehbar steuern, revisionssicher dokumentieren und über hybride Systemlandschaften hinweg kontrolliert automatisieren.
Gleichzeitig steigen Komplexität und Betriebsanforderungen kontinuierlich. Cloud-Plattformen, SaaS-Anwendungen, technische Identitäten und privilegierte Konten erzeugen dynamische Berechtigungsstrukturen, die manuell kaum noch kontrollierbar sind.
IPG unterstützt Unternehmen deshalb beim Aufbau automatisierter und regulatorisch belastbarer IAM-Lösungen. Im Fokus stehen dabei skalierbare Architekturen, kontrollierte Berechtigungsprozesse und langfristig betriebsfähige Integrationen.
Flexible IAM-Deploymentmodelle für unterschiedliche Anforderungen
Unternehmen betreiben IAM-Lösungen heute in sehr unterschiedlichen Architektur- und Betriebsmodellen. Abhängig von Sicherheitsanforderungen, regulatorischen Vorgaben und bestehender IT-Strategie kommen Cloud-, Hybrid- oder On-Premises-Ansätze zum Einsatz. Gemäss Gartner wächst generell die Cloud-Nutzung jedes Jahr um mehr als 20%.
IPG unterstützt Unternehmen bei der Auswahl und Umsetzung passender IAM-Deploymentmodelle – abgestimmt auf Architektur, Compliance und Betriebsanforderungen.
Dabei begleiten wir unter anderem:
- klassische On-Premises-IAM-Umgebungen
- hybride IAM-Architekturen
- cloudbasierte IAM-Plattformen
- Managed IAM Services
- Multi-Cloud- und SaaS-Integrationen
- schrittweise Migration bestehender IAM-Landschaften
So entstehen IAM-Lösungen, die Sicherheits-, Betriebs- und Governance-Anforderungen langfristig miteinander verbinden und gleichzeitig flexibel skalierbar bleiben. Gerade in Cloud- und Hybrid-Umgebungen gewinnt IAM an Bedeutung: Laut dem TrendAI™ 2026 Cyber Risk Report sind sieben der zehn häufigsten Cyberrisiken identitätsbezogen.
IPG bietet Identity & Access Management (IAM) ganzheitlich an
Neben der Verwaltung von Identitäten spielen Berechtigungen und Zugriffsprozesse eine zentrale Rolle. Unternehmen müssen nachvollziehen können, wer Zugriff auf welche Systeme besitzt und ob diese Berechtigungen weiterhin erforderlich sind. Gerade in hybriden IT-Landschaften entstehen dabei hohe Anforderungen an Transparenz, Sicherheit und Compliance.
In unserer Beratung und Implementierung verfolgen wir stets einen ganzheitlichen Ansatz, um die Weichen für einen langfristig reibungslosen Betrieb durch den Kunden (oder mit unserer Unterstützung) bereits in einer frühen Projektphase zu stellen:
- Klärung der organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen
- Analyse der relevanten Quell- und Zielsysteme
- Bewertung der IAM-Relevanz von Applikationen und Prozessen
- Entwicklung von Rollen- und Berechtigungskonzepten
- Definition von Joiner-Mover-Leaver-Prozessen
- Architekturdesign und technische Implementierung
- Integration von Cloud-, SaaS- und On-Premises-Systemen
- Unterstützung bei Betrieb, Optimierung und Weiterentwicklung
Führende IAM Hersteller sind Partner von IPG