Was ist Identity Governance & Administration (IGA)
Identity Governance & Administration (IGA) erweitert klassisches Identity & Access Management (IAM) um Governance-, Kontroll- und Compliance-Prozesse. Während IAM primär Identitäten und Zugriffe verwaltet, konzentriert sich IGA auf die übergeordnete Steuerung, Nachvollziehbarkeit und Kontrolle von Berechtigungen innerhalb komplexer Unternehmensumgebungen.
IGA hilft Unternehmen dabei sicherzustellen, dass Benutzer ausschließlich auf jene Systeme und Daten zugreifen können, die sie tatsächlich benötigen – nachvollziehbar, regelkonform und revisionssicher.
Warum Identity Governance & Administration (IGA) heute strategisch relevant ist
Unternehmen verwalten heute nicht nur mehr digitale Identitäten, sondern vor allem deutlich komplexere Berechtigungsstrukturen über hybride IT-Landschaften hinweg. Cloud-Plattformen, SaaS-Anwendungen, externe Partner, privilegierte Konten und technische Identitäten erzeugen dynamische Zugriffsmodelle, die ohne zentrale Kontrolle kaum noch nachvollziehbar sind.
Damit wird Identity Governance & Administration (IGA) zu einer strategischen Steuerungsebene innerhalb moderner IAM-Architekturen. IGA schafft Transparenz über Berechtigungen, Verantwortlichkeiten und Zugriffsentscheidungen und unterstützt Unternehmen dabei, regulatorische Anforderungen kontrolliert und revisionssicher umzusetzen.
Besonders in regulierten Unternehmensumgebungen stehen dabei Themen wie Rezertifizierungen, Segregation of Duties (SoD), Auditfähigkeit und kontrollierte Berechtigungsprozesse im Fokus. Gleichzeitig reduziert IGA operative Risiken, verbessert die Nachvollziehbarkeit von Zugriffen und schafft die Grundlage für skalierbare und langfristig steuerbare Identity-Prozesse.
IGA wird damit zunehmend zu einem zentralen Bestandteil moderner Sicherheits-, Compliance- und Governance-Strategien.
Im regulatorischen Umfeld geht es nicht ohne IGA
Identity Governance & Administration (IGA) gewinnt insbesondere durch regulatorische Anforderungen zunehmend an Bedeutung. Unternehmen müssen nachvollziehbar dokumentieren können, wer Zugriff auf welche Systeme besitzt, wie Berechtigungen vergeben werden und ob diese weiterhin erforderlich sind.
Regulatorien wie ISO 27001, TISAX, DORA, NIS2, SOX oder interne Compliance-Vorgaben verlangen kontrollierte Prozesse für Berechtigungsvergabe, Rezertifizierungen, Segregation of Duties (SoD) und revisionssichere Nachvollziehbarkeit von Zugriffen.
IPG unterstützt Unternehmen dabei, IGA-Prozesse regulatorisch sauber in bestehende IAM-Architekturen zu integrieren und langfristig compliancefähig auszubauen.
IVIP und IGA: Transparenz über Identitäten und Berechtigungen
Identity Visibilty & Identity Proofing (IVIP) und Identity Governance & Administration (IGA) ergänzen sich innerhalb moderner IAM-Architekturen. Während IVIP die Identität von Benutzern überprüft und validiert, stellt IGA sicher, dass Zugriffe und Berechtigungen kontrolliert, nachvollziehbar und regelkonform verwaltet werden.
Gerade in regulierten Unternehmensumgebungen ist die Kombination aus verifizierten Identitäten und kontrollierten Berechtigungsprozessen entscheidend für Sicherheit, Compliance und Auditfähigkeit.
IPG unterstützt Unternehmen bei der Integration von IVIP- und IGA-Prozessen – von der Identitätsprüfung über den sicheren Joiner-Prozess bis hin zur langfristigen Kontrolle von Rollen, Berechtigungen und Zugriffsrechten.
IPG begleitet Unternehmen bei der Einführung moderner IGA-Lösungen
IGA-Projekte betreffen nicht nur Technologien, sondern auch organisatorische Prozesse, regulatorische Anforderungen und unternehmensweite Sicherheitsrichtlinien. Unternehmen müssen jederzeit nachvollziehen können, wie Berechtigungen entstehen, wer diese genehmigt hat, welche Risiken damit verbunden sind und ob Zugriffe weiterhin fachlich und regulatorisch gerechtfertigt sind.
IPG unterstützt Unternehmen deshalb gerade Unternehmen insbesondere aus den Branchen Banken und Finanzdienstleister, Versicherungen, Gesundheitswesen, Pharma, Behörden, Kritische Infrastrukturen, Rüstung und Verteidigung, Energieversorger, Luft- und Raumfahrt oder Medien mit einem ganzheitlichen und regulatorisch ausgerichteten IGA-Ansatz:
- Analyse komplexer und historisch gewachsener Berechtigungsstrukturen über hybride Systemlandschaften hinweg
- Regulatorische Impact-Analyse mit Branchenbenchmark hinsichtlich Reifegrads
- Entwicklung audit-sicherer Rollen- und Berechtigungskonzepte für insbesondere regulierte Unternehmensumgebungen
- Einführung mehrstufiger Rezertifizierungs- und Genehmigungsprozesse mit klarer fachlicher Verantwortlichkeit
- Umsetzung granularer Segregation-of-Duties-(SoD)-Kontrollen zur Reduktion operationeller und regulatorischer Risiken
- Definition fachlicher Ownership- und Verantwortlichkeitsmodelle für Rollen, Berechtigungen, Business-Objekte und kritische Zugriffsstrukturen innerhalb der IGA-Plattform
- Automatisierung komplexer Joiner-Mover-Leaver-Prozesse über unterschiedliche Identitätsquellen hinweg, inklusive Sicherstellung des Audit Trails
- Etablierung revisionssicherer Nachvollziehbarkeit und Umsetzung von Kontrollanforderungen, nach Best Practise pro Branche und Land
- Aufbau skalierbarer und langfristig betriebsfähiger IGA-Architekturen für Enterprise-Umgebungen
- Betrieb, Optimierung und kontinuierliche Weiterentwicklung bestehender IGA-Plattformen und Kontrollprozesse
So entstehen transparente, kontrollierbare und regulatorisch belastbare Berechtigungsstrukturen über die gesamte IT-Landschaft hinweg.
IPG setzt auf führende IGA-Hersteller
IPG arbeitet mit etablierten Herstellern im Bereich Identity Governance & Administration (IGA) und unterstützt Unternehmen bei Auswahl, Implementierung und Betrieb passender Plattformen.